Zweifel an Bettina Tschirschwitz...

Datum 10.03.2013 17:00:00 | Thema: Bettina Tschirschwitz

Weitere Zweifel an Eignung von Bettina Tschirschwitz

Bezüglich Frau Bettina Tschirschwitz sind schon eine Reihe von Bedenken an ihrer Eignung zur Gutachterin in fachpsyschologischen Fragestellungen gesammelt worden.

Nachdem Prof. Dr. Klenner vier Gutachten der Bettina Tschirschwitz bewertete, wird auch Dr. Dr. Oberlaender aus Berlin mit Gutachten der Tschirschwitz konfrontiert.

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Prof. Dr. Klenner schreibt in oben genanntem Artikel: "[...]obwohl der auf Seite 3 des Gutachtentextes wiedergegebene gerichtliche Auftrag [...] nur mit psychologischen Erkenntnismitteln zu erfüllen ist.Diese Erkenntnismittel stehen jedoch der Sachverständigen Tschirschwitz als Diplom-Sozialpädagogin nicht zur Verfügung."

Sozialpädagogin diagnostiziert Persönlichkeitsstörungen

Bettina Tschirschwitz hat in einem Gutachten der ersten Instanz beim Kindesvater eine psychische Erkrankung "vermutet", und dies wie folgt formuliert: "Die Sachverständige ist der Ansicht, dass der Kindesvater, Herr [...], unter einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung (F44 ICD 10) in Zusammenhang mit einer Borderline-Tendenz leidet".

Dr. Dr. Oberlaender kann Gutachten der Tschirschwitz nicht würdigen

Dr. Dr. Oberlaender [http://familiengutachten.com/biographie.html], der im Rahmen der Beschwerde durch das OLG Brandenburg bestellt wurde, schreibt in seinem Gutachten:

"Es liegt hier ein 36-seitiges "familienrechtliches Gutachten" der Frau Dipl.Päd.Soz- Tschirschwitz vor, welches offenbar in Schriftgröße 15  Pkt. für EUR 7.124,74 angefertigt worden ist. Es ist dem SV nicht möglich, dieses Gutachten zu würdigen und einzubeziehen, da er das Studienfach dieser Sachverständigen nicht studiert hat und folglich die Befunderhebung und Interpretation dieser Befunde nicht nachvollziehen kann und es aus standesethischen Gründen auch nicht darf. Nach diesseitiger Auffassung hätte diese Sachverständige allein schon aus dem Grunde, dass sie von einer psychischen Erkrankung des KV ausging und ihm eine Therapie anriet, den Gutachtenauftrag sofort zurückgeben müssen. Dabei kommt es auch nicht darauf an, ob ggf. ein approbierter Psychiater oder ein approbierter psychologischer Psychotherapeut zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen wäre."

Vielleicht vermutet Herr Dr. Dr. Oberlaender ähnlich wie Prof. Dr. Klenner einen Verstoß der Pflicht nach §407a ZPO. Klenner schreibt bzgl. anderer Gutachten der Tschirschwitz "[...], blieb ihr immer noch die Pflicht vor Auftragsübernahme gemäß §407a ZPO, unverzüglich zu prüfen, ob der Auftrag in ihr Fachgebiet falle und ohne Hinzuziehung weiterer Sachverständiger erfüllt werden kann. Und dieser Pflicht ist Frau Tschirschwitz offensichtlich nicht nachgekommen."

Vielleicht vermutet Herr Dr. Dr., Oberlaender auch wie Prof. Dr. Klenner, dass der Auftrag "nur mit psychologischen Erkenntnismitteln zu erfüllen ist. Diese Erkenntnismittel stehen jedoch der Sachverständigen Tschirschwitz als Diplom-Sozialpädagogin nicht zur Verfügung."

Das Gutachten wurde neben der genannten Schriftgröße auch in einem "anwaltsüblichen" Format vorgelegt, ein Drittel der Papierseite ist leer (Gutachten liegt vor).

Unabhängig vom Ergebnis der erneuten Begutachtung, veranlasst durch das OLG Brandenburg, könnte man nun also meinen, dass Frau Bettina Tschirschwitz noch immer Gutachten abliefert, die die Anforderungen an "fachpsychologische Gutachten" nicht erfüllen.





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